Monday, November 15, 2010

David Garrett live in Concert


Auch wenns schon ein Weilchen her ist, ich muss einfach noch ein paar Takte über dieses Konzert in der Schleyerhalle erzählen. Das hätte ich wirklich nicht erwartet, als ich die Karte letzte Weihnachten geschenkt bekommen habe. Ein astreines Rockkonzert mit Liedern von Led Zeppelin, Status Quo, Metallica, etc.... intoniert von einer Rockgruppe um David Garrett und einem Orchester dazu. Supercool - ich hatte mich schon auf einen eher langweiligen Klassikabend eingestellt. Gut letzte Weihnachten war auch die neueste CD des Geigers noch nicht verfügbar. Und eigentlich war die Karte für die Tour zu der vorletzten CD - aber mir scheint ihm selbst gefällt diese Musik deutlich besser, das macht ihn mir einiges sympatischer.

Auch witzig - David macht immer wieder nette Ansagen zwischen den Liedern bei welchen die unzähligen Frauen ganz verzückt werden. (Wenn man mehrere Konzerte von ihm besucht, kennt man diese Ansagen schon, weil es meist die gleichen Geschichtchen sind). Während einer Ansage hat er auch gebeichtet, dass er derzeit solo ist und vielleicht ja hier seine Traumfrau findet. Ich schliesse mal daraus, dass er eher auf ältere Frauen steht, da die Damen im Publikum, meist doch schon sehr reif wirkten und nicht so recht zum Outfit des Geigers passten. Aber wie sagte die Dame neben mir: Selbst die offenen vernieteten Springerstiefel und die in den Kniekehlen hängende Hose verhunzen ihr den Abend nicht ... Tja David, damit kannst Du sie Dir also schwerlich vom Leib halten - Deine Groopies :-)

Irgendwie konnte ich mir während des Konzerts eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen. Alle diese älteren, schicken Herrschaften hatten sich meiner Meinung nach leicht verirrt. Aber anscheinend war es umgekehrt, ich hatte mich verirrt - schon am Eingang war es mir sehr suspekt, dass ich nichts zum Essen oder Trinken mit in den Innenraum nehmen durfte und während des Konzerts war ich nahe daran auf dem Stuhl zu tanzen - Konzerte im Sitzen sind echt das Letzte - während die Nachbarn kein bisschen mitzuckten. Trotzdem gaben alle nach dem Konzert brav Standing Ovations und was mich weiterhin misstrauisch stimmt - all die Folge-Konzerte OpenAirs, etc. nächsten Sommer sind weiterhin super schnell ausverkauft und sauteuer. Ist es wirklich nur der Gesang beim Heavy-Metall, der diese Personengruppe stört oder sehen die 68er in der Zwischenzeit schon so alt aus und geben sich sio steif? Jedenfalls freu ich mich, dass alles auf einem Open Air nächsten Sommer zu wiederholen, da ist dann vielleicht das Publikum näher an meinem Alter, etwas unkomplizierter und der Charme der Schleyerhalle kann sowieso nicht unterboten werden ....

Wednesday, October 20, 2010

Durchgelesen: "Verblendung"

von Stieg Larsson  - Mit der abgefahrenste Krimi, welchen ich je gelesen habe (nicht, dass ich auf sowas steh ... das Buch wurde mir übrigens von meiner Frau empfohlen - mit welchem Hintergrund auch immer ...) Aber deshalb nicht minder spannend - das Buch. Über 700 Taschenbuchseiten in einer Arbeitswoche ist schon rekordverdächtig - mir fehlt etwas der Schlaf. (Konnte ich jetzt nicht einschlafen wegen dem Roman, oder lags allein schon am Lesen zu später Stunde ...?)
    Was sich die Schweden da oben in Ihren langen Wintern so ausdenken - Tzzzz ... Kann sich meiner Meinung nach mit Dan Brown oder auch Mankell messen, aber ist deutlich jugendlicher, schneller (zumindest als Mankell) und auch noch etwas heftiger.
    Schön für uns Techies ist zum Beispiel, dass darin auch eine junge, ausgeflippte Hackerin vorkommt. Fast als Hauptfigur - in dem Folgeroman übrigens auch, d.h. auch, sie kommt also nicht um. Ob das, was Sie in dem Roman anstellt wirklich so einfach ist, ist allerdings eine andere Frage ......
    Und es zeigt einem, dass man doch in einer relativ harmlosen, gutbehüteten Familie aufgewachsen ist - im Vergleich zu dem, was teilweise sonstwo abgehen kann .... (gut ist ja alles nur erfunden, oder?)
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir Verdammnis (Band 2 ) und Vergebung (Band 3) auch noch antue .... das grenzt ja schon fast an Körperverletzung ( ... diejenigen, welche auf sowas stehen, sollten sich aber nicht zurückhalten ...)


Monday, October 11, 2010

Blogparade: mein Schlüsselbund

Blogparade - aha, was es alles gibt..... , also schaun wir eben mal zu was das gut sein kann ....
Hoffentlich können potentielle Diebe nicht schon vom Abbild eines Schlüsselbundes den Schlüssel rekonstruieren :-)
Hier das Foto von meinem Schlüsselbund: ganz schön abgegriffen das Ganze fällt mir gerade auf ...
Oben gross und deutlich und altmodisch: der Kellerschlüssel
Darunter nach rechts abstehend, der Kajakschlüssel (ja ich hab das Kajak am Fahrradständer und von daher eben mit nem Fahrradschloss abgeschlossen) Darüber nach links abstehend, der Schlüssel zum Schrank an meinem Arbeitsplatz (Den Arbeitsplatz selber erreiche ich mit ner Karte).Senkrecht daneben steht ein Schlüssel auf der Kante, der ist schon ziemlich krumm. Da weiss ich selbst schon nicht mehr, wozu der gut ist, ich benütze ihn immer um Dinge aufzuhebeln (wenn der Fingernagel nicht mehr ausreicht ...)
Nach unten sieht man sämtliche Hausschlüssel (Aussentür, Innentür, Schwiegereltern) sowie zuoberst den Fahrradschlüssel.
Die  drei Ringelchen zwischendrin sind um das ganze elastisch zu halten und eine gewisse Flexibilität zu gewähren. Einer davon ist ein Silberring zu einer Verflossenen - den Ehering trag ich dann doch am Finger :-)
Das war s schon, so viel persönliches hab ich noch nie in nen Blog geschrieben - wehe es erkennt mich jemand daran ....
Ach ja, und hier ist der Link zu all den anderem Schlüsselbünden (ist das die richtige Merhzahlsform ???)

Friday, December 5, 2008

Aufnahme von GPL-Fonts in proprietaere Software (Lizensierung)

Wir hatten das Problem, dass wir nicht wussten, ob wir GPL-Fonts in unsere proprietaere Software miteinbauen duerfen oder nicht. Letztendlich scheinen GPL-Fonts ein eigenes Software-Modul darzustellen und wenn dies nicht veaendert wird, darf dies mit in das Produkt (nicht in die Software) aufgenommen werden. Mit folgender Begruendung:

Die Distribution solcher Font-Software muss unter den GPL-Bedingungen erfolgen, d.h. dieses SW-Modul darf nicht entgeltlich weitergegeben werden. Es muss eben frei fuer den Benutzer sein.

SW-Module unter der GPL sind ueblicherweise nicht nach einer Modifikation des Sourcecodes oder nach einer Integration in proprietaere Software noch entgeltlich an einen Kunden weitergebbar. Deshalb sind solche Module für die Verwendung in eigenerstellter SW, die einem Kunden verkauft werden soll, nicht zugelassen.

Diese Bestimmungen gelten nicht, wenn Open-Source-SW einem Kunden unentgeltlich beigestellt wird und die Lizenz eine Distribution erlaubt, was auch bei einer GPL der Fall ist.

Neben dem Sourcecode ist dem Kunden auch stets der Lizenztext (GPL 2) zur Verfuegung zu stellen.

Für die GS-Fonts, der unter der GPL 2 lizensiert ist, gibt es keine Einschraenkung in der Benutzung beim Kunden, solange dieser GS-Font dem Kunden unentgeltlich, also lizenzbestimmungsgemaess, zur Verfügung gestellt wird.

Hier auch noch ein schöner allgemeiner Kommentar zu diesem Thema

Saturday, October 25, 2008

Happy Birthday c't

Meine Computerzeitschrift feiert 25sten Geburtstag, dazu eine kleine Huldigung:

Ein Vierteljahrhundert ist in der IT schon mehr als eine Epoche. Schön wenn bei der Schnelllebigkeit des Businesses zumindest noch die eigene Zeitschrift eine gewisse Beständigkeit zutage trägt.

Während die Halbwertszeiten im ITK-Bereich immer kürzer werden und das Angebot ins Unüberschaubare wächst, gilt es speziell als IT'ler sich Strategien anzueignen, falls man hier mithalten möchte.

Manche haben das Ausmass der Informationsflut noch nicht begriffen und drohen einem mit der Einleitung: " Du kennst Dich doch mit Computern aus ..." Problemfälle an, welche man nur als absoluter Allrounder lösen kann. Oft handelt es sich um Administrationsprobleme obwohl man sich eigentlich zu den Programmierern zählt und meist befinden sich diese Probleme nicht im Betriebssystem der eigenen Wahl. Aber erkläre das mal Leuten auf diesem Level - es klingt immer, wie eine faule Ausrede.

Um diese Problemfälle zu lösen, abbonniert man sich also eine Zeitschrift, welche in immer kürzeren Zeitabständen immer dicker wird :-) und versucht so diesem Overkill Herr zu werden.
Auf die Gefahr, dass man gar nicht mehr alles Überfliegen, geschweige den Lesen kann.
Manchem reicht ja auch das Gefühl ungefähr zu wissen, wo was steht, und so im Notfall darauf zugreifen zu können. Dabei dürfen sich aber die entsprechenden Notizen, Eselsbrücken, Links, welche man sich für die Suche bereithält, nicht ändern oder verlorengehen - auch ein schwieriges Unterfangen bei heutigen Bedingungen.

Andererseits heisst es ja, das Internet vergisst nichts. Auch wenn die Langzeitarchivierung von digitalen Ressourcen noch in den Kinderschuhen steckt: Wir IT'ler verewigen uns, sei es im Text dieses Blogs, in Wikis, Foren, Newsgroups, Communities, sozialen Netzwerken im Sourcecode unserer Programme, als Manager eines phänomenal gescheiterten Projekts oder als Highscore-Träger eines Computerspiels. Manchmal wissen wir es nur nicht so genau oder haben es nicht so recht unter Kontrolle, wo wir überall nachvollziehbar unsere Spuren in der "Cloud" hinterlassen haben.

Aber auf der Suche nach diesen Spuren ist nach Google, (welches noch nicht mal einen Bruchteil so lange existiert), heise der Strohhalm, an dem man sich auf dem Weg durch dieses Datendickicht festhalten kann - speziell wenn man auch noch an einem etwas tiefgehenderen Verständnis der zugrundeliegenden Basics interessiert ist.

Danke dafür!

Und hier noch ein Nachtrag der in die selbe Kerbe schlägt - aus dem Jahr 2016 - heise online wird 20!

Und hier noch die beiden wichtigsten Antworten für ITler (gut seit chatGPT sinds vermutlich noch ein paar mehr ...)