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Monday, August 11, 2025

Der Freischütz auf der Seebühne


 Sehr verrücktes Stück oder war es nur die Interpretation, welche so verrückt war? Die tropische Nacht hat dem gruseligen Winterfeeling keinen Abbruch getan. Und ja, der Star des Abends war auf jeden Fall Samiel - von Niklas Wetzel absolut abgedreht gespielt - hat ziemlich an den Joker erinnert. Max dagegen scheint im Vergleich eher ein Fall von Imposter zu sein. Schön auch die Wende kurz vor Schluss, wo dem Stück doch noch ein Happy End beschert wird - dadurch wurde es fast ein bisschen kitschig ...

Sunday, January 7, 2024

We love the valley of Ötz(i)

 


This time for skiing (next time maybe again for camping ... and sometimes maybe for both?) 



Wednesday, April 12, 2023

Nahezu Wintercamping ..

... war dass diese Ostern im Ötztal  - aber gerade deshalb schön, vor allem auch schön leer, weil alle nach Südtirol geflüchtet sind! Wir hätten die Skier mitnehmen sollen - aber zum Wandern wars ja auch schön ... Radfahren war noch etwas kühl und die gesperrte Brücke bei Umhausen hat einen beträchtlichen Umweg erfordert (was beim Radfahren doch sehr unangenehm ist ,,) Empfehlenswert auch die Ötztalerei in Umhausen (alle anderen Hütten hatten ja auch zu...) Und ja, Camping in Österreich ist einfach auch von den sanitären Anlagen her sehr angenehm (gut, dass zahlt man auch)


PS: der eigtl Wintereinbruch kam dann aber erst ne Woche später ...


Saturday, July 23, 2022

Mme Butterfly

 




War mir vorher gar nicht bewusst, dass dieses Schauspiel in Japan spielt. Nagasaki kannte ich nur von der Atombombe. Ich kann ja der fernöstlichen Kultur nicht so viel abgewinnen -  aber allein das Bühnenbild war sehr schlicht und sehr wirkungsvoll. Im ersten Teil ist dann im Hintergrund noch ein Gewitter ins Allgäu vorbeigezogen - da wusste man gar nicht wo man hinschauen soll, bei so einem Angebot. Und ja, wenns insgesasmt zu Beginn einige Längen hatte, zum Ende hin gab es einen gewaltigen Showdown, mit Feuersbrunst (bei der Hitze) und Selbstmord der Hauptdarstellerin. Kinder sollten ja in Opern nicht erlaubt werden, dass macht das Drama erst so richtig emotional .... Und wenn doch, dann sollten auch mal Dramen von Ihren Kindern entfremdete Väter künstlerisch verarbeitet werden, rein der Gerechtigkeit halber ...

Sunday, July 26, 2015

Puccinis Turandot auf der Seebühne

 Hat mich alles ein bisschen an den chinesischen Staatszirkus erinnert: In China ist ein Menschenleben nicht viel wert und Individualität ist unerwünscht bzw.  man kann dort nur mit Höchstleistung aus der Menge hervorstechen. Ansonsten hat die Oper von Puccini mit der Zauberflöte von Mozart wieder viel Drama um  irgendeine Liebesgeschichte gemeinsam (scheint bei Opern üblich zu sein .... warum können die nicht einfach ohne viel Brimborium zusammenkommen? So ein Theater jedesmal ...) Einen Satz der Prinzessin zu diesem Thema konnte ich mir allerdings merken: "Such Dir einen Pfosten um Dir Deine Hörner abzustossen!"

Monday, August 25, 2014

Mozarts Zauberflöte auf der Seebühne

So - die erste vollständige Oper ist geschafft - wurde aber auch langsam Zeit. Auch wenn das nicht meine Musikrichtung ist .... - durch den modern interpretierten Papapgeno (hat bloss noch gefehlt, dass er rappt) und den Overkill an Technik, sowie das ganze Drumherum samt Publikum war es wieder ein Riesen-Erlebnis.

Wednesday, August 10, 2011

Andre Chenier auf der Seebühne


Meine erste Oper - und ich kann immer noch nicht sagen, dass ich jetzt eine Oper gesehen habe, weil diese war leider unvollständig .... Dafür hatten wir aber doppeltes Schauspiel: Naturschauspiel und das Theater auf der Seebühne standen in direkter Konkurrenz zueinander. Und sie haben sich gegenseitig nichts geschenkt. Letztendlich hat aber das Gewitter und der Sturm dann doch gegen die monumentale Seebühne und den riesigen Aufbau des badenden Toten (ein echtes Konstruktionswunder) gewonnen. Die Bühne wurde rechtzeitig geräumt (und wir wunderten uns noch, warum nach dem ersten Akt abgebrochen wird, wenn es doch nur fast durchgehend geregnet hatte und alle Stunts bisher unverletzt im Wasser gelandet waren). Das Schauspiel des Publikums war auch nicht zu unterschätzen: Davor aufgetakelt und elegant, danach in Plastikumhängen vor dem Wetter flüchtend. Auch eine Art Revolution - zwar nicht die französische Art, wie auf der Bühne, aber trotzdem nicht uninteressant und nicht weniger tüttelig, wie die Aristokraten da vorn. Auf der Heimfahrt waren dann auch einige Verluste zu beklagen - einige Plätze, welche auf der Hinfahrt noch besetzt waren, blieben leer. Wir hoffen das diese nicht dem Sensenmann, welcher in diesem Stück ständig lautlos präsent war und auch nacher auf der Flucht vor dem Regen noch rumhinkte (allerdings ohne Sense), zum Opfer gefallen sind.